Aktuelle Informationen

Der neue Flyer ist da!

Hallo liebe Mitglieder,

heute kam der neue Flyer aus der Druckerei. Ihr werdet den Flyer in den nächsten Tagen in der Post finden.

Viele Spaß damit und schnell für die Fahrten anmelden!

Frisch aus der Druckpost

Radtour 2019

Termin: 22.09.2019

Abschlussfoto

Start: 10 Uhr am alten Schwimmbad in Pfungstadt

Tour: Rund um Pfungstadt mit Zwischenstop am Waldspielplatz Eschollbrücken und dem Skatepark Pfungstadt

Einkehrschwung: Brauerreigasthof

Im Skatepark Pfungstadt

Wetterbedingungen: Optimal

Herbstwanderung 2018 an die Nahe

Wanderbericht

Wie jedes Jahr im Herbst machte sich die Wandergruppe auf den Weg, um ein erlebnisreiches Wochenende zu genießen. Vom 31. August – 2. September quartierten wir uns im idyllisch gelegenen Waldgasthof „Lembergblick“ in Feilbingert ein. Die eher angereisten Wanderer fuhren gleich am Freitagnachmittag auf die recht nahe gelegene Lemberghütte, von wo aus wir einen ersten fantastischen Blick über das Nahetal hatten. Im Biergarten ließen wir uns es bei Kaffe und Kuchen oder auch etwas Deftigerem gutgehen.  Auch der Nahewein wurde einer ersten Probe unterzogen und für gut befunden. Gestärkt und voller Tatendrang spazierten wir anschließend auf einem Rundweg zum mitten im Wald gelegenen Silbersee, der verwunschen in einem ehemaligen Steinbruch liegt.

Rechtzeitig zum Abendessen waren schließlich alle Wanderer im Hotel eingetroffen. Exzellentes Essen und gute Weine, ein netter Kellner und ansprechendes Ambiente machten den Abend perfekt. Die Krönung des Abends gelang jedoch unserem Wanderführer Claus. Er zauberte eine Flasche Marillenbrand hervor. Ein großes „ah“ und „oh“ war ihm sicher. Dieser „gute Geist“, der ganz hervorragend schmeckte, war eine Spende des Skiclubs für mehr als drei Jahrzehnte Wandern. Dankeschön!

Am nächsten Morgen starteten wir bei strahlendem Sonnenschein in Bad Münster am Stein-Ebernburg zur Wanderung. Entlang der Nahe gelangten wir an den Fuß des imposanten „Rotenfels“, einem beeindruckenden, mehr als 1200m langen Felsmassiv, das über 200m senkrecht  in die Höhe ragt. Er bildet die größte zusammenhängende Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien. Voller Respekt blickten wir nach oben, denn da mussten wir hinauf. Doch alle Mühe wurde belohnt mit einem grandiosen Tiefblick auf das Nahetal. Auf schmalen Wegen durch abwechslungsreiche Wälder erreichten wir die „Bastei“ und genossen nochmals ein spektakuäres Panorama. Von dort ging es nun bergab nach Bad Kreuznach. Wir überquerten dort die Nahe auf der Salinenbrücke und ließen uns im Park des Gradierwerkes zur wohlverdienten Mittagsjause nieder.

Dann starteten wir den zweiten Teil der Rundtour. Versteckt im Wald führte der Weg auf der anderen Flussseite stetig und kräftezehrend bergauf. Die Mittagshitze tat ein übriges, um alle Wanderer noch mal kräftig zum Schnaufen zu bringen. Doch Aussichtspunkte mit beeindruckenden Tiefblicken entschädigten für die Anstrengungen und luden zur Pause ein. Nach einiger Zeit gelangten wir zur Burgruine „Rheingrafenstein“. Die ganz unermüdlichen erklommen und besichtigten die Burgreste und wurden – natürlich – wieder mit herrlichen Blicken auf das tief unten gelegene Nahetal belohnt. Nun war es nicht mehr weit bis zum Talgrund. Steil ging es über Serpentinen und Stufen hinab. Schließlich erreichten wir das Naheufer. Dort warteten wir auf eine handgezogene kleine Fähre, die uns an das andere Ufer zum Kurpark von Bad Münster am Stein-Ebernburg bringen sollte. Eine lustige Feiergesellschaft hatte die Fähre jedoch zur Weinprobe gebucht, weshalb wir nicht alle auf einmal übersetzen konnten. So beobachteten wir mit Interesse die Arbeit des Fährmanns und die Feiernden. Die Überfahrt war ein Erlebnis! Nach wenigen Kilometern erreichten wir schließlich den Parkplatz, voller Eindrücke, die wir bei dieser Tour genießen konnten.

Auch am zweiten Abend ließen wir es uns gutgehen, und an dessen Ende war auch die Flasche Marillenbrand leer! Wer hätte das gedacht!

Nach gemeinsamen Beratungen wurde noch das Wanderziel für das nächste Jahr festgelegt, es geht in den Spessart.

Dieses wunderschöne Wochenende wird allen noch lange in Erinnerung bleiben.

Wasserski- und Wakeboardtag 2018

Am Samstag den 25. August bei knackigen 14°C aber bei sonniger Laune, machten sich 14 mutige SSCP-Mitglieder und einige Freunde auf den Weg nach St.Leon-Rot, wo wir die Wasserskianlagegemietet hatten. Bei gefühlten 25 °C Wassertemperatur war der erste Kontakt mit dem nassen Element als eher angenehm zu bezeichnen.

kein langes Anstehen beim Wasserski- und Wakeboardtag am See von St. Leon Roth

Es wurden mit Erfolg Kneeboards, Wakeskates, Wasserski, Wakeboards und Wellenreiter ausgetestet und etliche Runden abgespult. Rechtzeitig zum einsetzenden Regen war die Partie vorbei und wurde mit einem kleinen Umtrunk beendet. Es waren sich alle einig, dass 2019 wieder ein Event dieser Art stattfinden muss.

Wakeboardtag 2018 St.Leon Roth

Herbstwanderung 2017 im Vogelsberg

Zum nunmehr 30. Mal machten sich die Wanderer auf zur jährlichen Wandertour, die in diesem Jahr vom 15.-17. September 2017 auf den Hoherodskopf im Geopark Vogelsberg führte.

Bei strömendem Regen trafen die Teilnehmer im Laufe des Freitagnachmittags im wunderschön auf einer Bergkuppe gelegenen Landhaus Fürstengarten in Stornfels ein. Doch noch während des leckeren Abendessens heiterte der Himmel auf und ebenso unsere Mienen. Voller Vorfreude auf den nächsten Tag beschlossen wir den Abend. Der nächste Morgen versprach gutes Wetter, die Sonne lugte durch die Restwolken.

Die Anfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung betrug eigentlich nur eine kurze Strecke, doch aufgrund von Straßensperrungen wegen Bauarbeiten artete sie in eine Art „Vogelsberg-Besichtigungsfahrt“ aus.  Schließlich erreichten aber doch alle den vereinbarten Parkplatz und wir machten uns auf den Weg. Bei klarer Luft liefen wir durch noch regenfeuchte, glitzernde Wiesen und kühle Wälder. Es ging stetig, aber gemächlich bergauf und nach einiger Zeit erreichten wir den ersten Höhepunkt der Tour, die basaltischen Felsklippen des 666m hohen Bilstein. Die Felsen zeugen vom vulkanischen Ursprung des Vogelsberges. Von dort oben konnten wir wunderschöne Ausblicke auf Dörfer und Felder genießen. Mutige Kletterfexe kraxelten sogar auf die Felsen hinauf.

Nach einer kurzen Pause liefen wir weiter durch verwunschene Wälder und über sonnige Wiesen, begegneten Lamas (eingezäunt) und hatten schließlich den zweiten Höhepunkt vor Augen – den 764m hohen Hoherodskopf. Auf dessen Gipfel thront ein imposanter Fernmeldeturm. Ihn immer vor Augen, sollte es aber noch eine ganze Weile und einen recht steilen Anstieg über eine Wiese dauern, bis wir den Gipfel erreichten. Der Lohn der Mühen war eine grandiose Aussicht über die Wetterau bis hin zur Skyline von Frankfurt am Horizont.

In der Berghütte „Hoherodskopfklause“ füllten wir bei einer zünftigen Jause verbrauchte Kalorien und Flüssigkeit wieder auf. Gesättigt und ausgeruht, brachen wir zum zweiten Teil der Tour auf. Durch abwechslungsreiche Landschaft ging es nun vorwiegend bergab. Nur zum Schluss mussten wir noch einmal einen Anstieg meistern. Aber auch hier wurden wir, oben angekommen, reich belohnt: Wir hatten einen Panoramablick über die gesamte Wanderstrecke. Das war einfach schön! Und ein bisschen stolz waren wir auch auf uns.

Am Sonntag besuchten wir das Keltenmuseum am Glauberg. Bei einer interessanten Führung durch das Museum hörten wir viel Wissenwertes über die Jungsteinzeit und die Keltenwelt. Den Höhepunkt aber bildete die Begegnung mit der ca. 2500 Jahre alten, lebensgroßen Sandsteinstatue eines Keltenherrschers – dem „Keltenfürsten vom Glauberg“.  Beeindruckend!

Zum Abschluss tranken wir auf der sonnigen Terrasse des Museums noch einen Kaffee und fuhren dann zufrieden und voller Eindrücke nach Hause.  Es war wie immer ein gelungenes Wochenende.

Herbstwanderung 2016 im Elsass

Zu ihrem alljährlichen Wanderwochenende vom 2.-4. September 2016 verschlug es die Wanderer in diesem Jahr ins idyllische Elsass – nach Riquewihr.

Nach einer längeren, aber gemütlichen Autobahnfahrt auf Pfälzer und französicher Seite bezogen wir Quartier in einem alten, urigen Hotel in der Fußgängerzone von Riquewihr, im Hotel de la Couronne. Bei einem Spaziergang durch die wunderschöne historische Altstadt entdeckten wir alte, windschiefe Fachwerkhäuser, die wunderbar restauriert und mit Blumen dekoriert waren. In kleinen Läden wurden einheimische Spezialitäten angeboten, bei deren Anblick uns das Wasser im Munde zusammenlief. Doch wir blieben standhaft, denn wir freuten uns auf das Abendessen im La Dime. Dort saßen wir unter Weinlauben und genossen regionale Kost, Elsässer Wein und französisches savoir vivre. Es war ein wirklich entspannter Abend.

Bei bestem Wetter brachen wir am nächsten Morgen zu unserer Rundwanderung auf.

Meist durch Wald ging es stetig und z.T. steil bergauf. Zur Mittagszeit erreichten wir die schön gelegene Auberge Saint Alexis, wo wir eine wohlverdiente Rast einlegten. Unter einer Pergola saßen wir im Halbschatten und genossen elsässische Küche und Vin d’Alsace.

Bald erwachten die Lebensgeister wieder. Trotzdem fiel uns der Aufbruch zum zweiten Teil der Wanderung nicht so leicht, denn der Platz unter der Pergola war sehr gemütlich.

Auf dem Weg zurück nach Riquewihr ging es nun logischerweise fast nur bergab, was recht erfreulich war. Wie wir unterwegs feststellten, gab es viele Möglichkeiten, ins Tal zu gelangen. Doch schließlich kamen wir wie vorgesehen in Ribeauvillé an. Die Sommerhitze war inzwischen beträchtlich, so dass der größte Teil der Wandergruppe sich entschloss, auf den letzten Teil des Weges durch schattenlose, hügelige Weinberge zu verzichten und stattdessen mit dem Bus nach Riquewihr zurückzukehren.

Beim Abendessen in fröhlicher Runde wurde beschlossen, auch im nächsten Jahr wieder  die Wanderstiefel zu schnüren.

Am Sonntag zeigte sich der Himmel leider von seiner nassen Seite. Deshalb beschlossen wir, ohne weitere Ausflugsziele nach Pfungstadt zurückzukehren. Doch das tat den schönen Eindrücken der Wanderung keinen Abbruch!